Darmfachapotheke

Gesunder Darm – langes Leben 
Darmsanierung und Wohlfühlfaktor Darmgesundheit

“ Es sind die Toxine und Entzündungen im Darm, die den Menschen krank, vorzeitig alt und hässlich machen“.

Dr. med. Jörg Eichhorn

Auf die Frage, ob er in seiner Praxis häufig Patienten mit Darmproblemen habe, antwortete er:
„viele meiner Patienten blicken auf eine mitunter jahrzehntelange Leidensgeschichte zurück mit etlichen Unverträglichkeiten bis hin zu einem Dutzend somatischer Beschwerden, die ohne Kenntnis der Zusammenhänge keinen schulmedizinischen Krankheitsbildern zugeordnet werden können. Oftmals lassen sich Darmerkrankungen jedoch erst auf den zweiten Blick erkennen.“
Erst ein dynamisches „Darmdenken“ hilft auch uns im Alltag der Patienten vermeintlich „darmferne“ Krankheiten zu erkennen und zuzuordnen. Beispielsweise Chronische Entzündungen wie Multiple Sklerose, rheumatoide Arthritis, Polymyalgie oder Allergien. Nach unseren Erfahrungen und denen alternativer Mediziner gibt es keinen darmgesunden Allergiker.
Die Erkenntnis, dass der Tod im Darm seinen Anfang nimmt, ist sicher auch auf die Arbeiten von F. X. Mayr zurückzuführen, der damals schon herausfand, dass viele Krankheiten seiner Patienten besser wurden oder sogar verschwanden, wenn der Darm gesund war.
Durch ausreichendes Kauen (!) wird die Bauchspeicheldrüse schon einmal informiert, deren Enzyme die komplexen Kohlehydrate bereits im Mund aufschließen sollten. Wird das richtig praktiziert, dann können die zerlegten Einfachzucker im oberen Dünndarmabschnitt rasch resorbiert werden und führen durch die kurze Verweildauer im Darm nicht zu einer Gärung.
Versuche mit radioaktiv markierten Stoffen haben gezeigt, dass Partikel davon bereits nach 5 Sekunden im Gehirn nachweisbar sind und das Gehirn so umgehend eine Meldung erhält, was auf unseren Körper zukommt. Das bedeutet aber auch – längeres Kauen = umfangreichere Meldung ans Gehirn.

Ärzte, die die Bedeutung des Darmes nicht verstehen, polieren nur die Blätter der Pflanze und signalisieren damit dem Patienten vermeintliche Gesundheit. Auch die heute übliche Behandlung von Darmproblemen mit monoklonalen Antikörpern durch viele Gastro- Enterologen, die es besser wissen müssten, ist reine Symptombekämpfung und Ruhigstellen des Darmes anstatt einer sinnvollen Therapie in Form einer echten Gesundung und Darmsanierung.

Unser Darm ist der Entstehungspunkt vieler Erkrankungen, zum Teil sehr ernsthafter Natur. Voraus geht meist das sogenannte „leaky gut“ Syndrom, das Millionen Menschen leiden läßt, ohne dass sie wissen warum.
Anmerkung: leaky gut bedeutet durchlässiger Darm, der an defekten Schleimhautbarrieren teilverdaute Nahrung oder Toxine und Bakterien ins Gewebe durchlässt, wo sie nicht hingehören und dort Entzündungen, Blähungen, Allergien und Lebensmittel-Unverträglichkeiten auslösen.

Fäulnis- und Gärungsstühle führen mit der Zeit zu immer mehr teils entzündlichen Schädigungen der Darmschleimhaut und vermehrter Toxinaufnahme durch die Darmwand. Diese Stoffe werden dann als Müll im Bindegewebe abgelagert und verursacht Nackenschmerzen, Weichteilrheuma und Gelenkschmerzen, bis sie irgendwann von den Ausscheidungsorganen entsorgt werden. Das hat natürlich eine Überbelastung dieser Organe zur Folge, deren Konsequenzen Nichteingeweihte gar nicht als solche erkennen können. Wie zum Beispiel:

  • chronische Bindehautentzündung als Zeichen der Leberbelastung
  • ein „müdes Kreuz“ als Zeichen einer Nierenbelastung
  • der Achselschweiß riecht ganz anders


Sind die ausscheidenden Organe permanent überbelastet, so werden die Toxine auch über Notventile ausgeschieden – das sind alle Schleimhäute, da sie ja in Verbindung stehen. Trockene Haut, vermehrte Infekte, Scheidenschleimhautinfektionen bei Frauen, chronische Prostata- Entzündungen oder Tränenflüssigkeit, sichtbar an der sogenannten Tränenstrasse als untrügliches Zeichen eines leaky gut Syndroms. Wenn sich in der Tränenflüssigkeit Toxine – also meist ätzende Stoffe befinden, so führt der nächtliche Tränenfluss zu einer Braunverfärbung der Augenwinkel.
Rechtsschläfer: nur rechtes Auge | Linksschläfer: nur linkes Auge

Bei folgenden Symptomen sollte stets
an ein leaky gut gedacht werden:

• Unwohlsein
• Nervosität
• Gereiztheit
• Müdigkeit
• Abgeschlagenheit
• Konzentrationsschwäche
• Erhöhter Blutdruck
• Schlafstörungen
• Kopfschmerzen
• Gelenk- und Nackenschmerzen
• Hautprobleme
• Erhöhte Allergiebereitschaft
• Chronische Entzündungen
• Muskelkrämpfe
• Bindegewebsschwäche

Für die korrekte Darmsanierung bedarf es entsprechender Kenntnisse der Zusammenhänge.
Es müssen zunächst sämtliche Schutzschichten der Darmflora wieder aufgebaut werden bevor an die Gabe von Darmbakterien gedacht werden kann.
Genau gesagt sind es 4 Schleimhautbarrieren, die uns vor den Toxinen schützen. Diese Barrieren einschließlich der Mucosa – Schicht (Schleim) müssen intakt sein, sonst gelangen nicht nur Toxine sondern auch halbverdaute Eiweiße ins Bindegewebe – alles mögliche Allergene.
Sind die Barrieren geöffnet, so unterliegt das Immunsystem, das sich zu 80% im Darm befindet, einem ständigen Angriff von potentiellen Allergenen – tierische Produkte, allen voran die Kuhmilch, Weizen, Nüsse, Zitrusfrüchte um nur die wichtigsten zu nennen – und wird permanent geschwächt.

Sind die Barrieren alle intakt so entsteht eine Art Aquaplaning zwischen dem Darminhalt und der Darmschleimhaut. Denn dann ist auch ein schwimmender Bakterienrasen vorhanden, der beides trennt.
Im Normalfall besitzen wir 8 kg Darmbakterien, die wir unbedingt erhalten sollten.

Jetzt wird auch verständlich weshalb nach der Stuhlanalyse nicht immer sofort Bakterien gegeben werden können. Je mehr das Immunsystem beeinflusst ist und wir das an den entsprechenden Entzündungsmediatoren der Analyse sehen (sIgA, Zonulin,Calprotectin u.a.) umso mehr muss bei einer Sanierung auf einen stufenweisen Aufbau der Schleimhaut und der Barrieren geachtet werden.